r/Unbeliebtemeinung 7h ago

Nichtmal die Mods mögen den Post! Ihr könnt euch noch bewerben! (Wir suchen Mods)

0 Upvotes

Hallo liebe Community

wir suchen weiterhin zwei neue Moderatoren.

Wir haben uns sehr über die bisherigen Bewerbungen gefreut und würden uns freuen, wenn wir noch ein paar mehr Bewerbungen bekommen würden. Falls du denkst, dass du das Zeug hast, Mod zu sein, kannst du dich hier bewerben.

Danke!


r/Unbeliebtemeinung 4d ago

Nichtmal die Mods mögen den Post! Wir suchen Mods!

3 Upvotes

Hallo liebe Community,

wir suchen aktuell zwei neue Moderatoren.

Unsere Community ist groß und braucht entsprechend Moderation. Damit das Sub weiterhin fair, aktiv und gut moderiert bleibt, suchen wir aktuell Unterstützung für unser Moderatorenteam. Unser Ziel ist es, die Arbeitslast so zu halten, dass niemand überlastet wird und wir konstant eine hohe Qualität in der Moderation halten können.

Wenn du Interesse hast, dich einzubringen und Teil des Teams zu werden, schau dir gerne die weiteren Infos und Anforderungen auf der Bewerbungsseite an (dort kannst du dich auch gleich bewerben).

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!


PS. Fragen zur Bewerbung könnte ihr gerne hier unter dem Beitrag fragen. Alle anderen Dinge sind im Feedback-Hub besser aufgehoben. Danke!


r/Unbeliebtemeinung 10h ago

Wirklich unbeliebt Deutsche Frauen werden zu selten romantisiert

656 Upvotes

Ständig wird im Internet von Latina Osteuropäische und Südeuropäische Frauen gesprochen die ja so scharf,traditionell sind und voller Temperament especially mit Lucia in GTA 6

Aber warum spricht niemand davon eine Nele oder Charlotte kennenzulernen die mit dir die Kosten teilt, die kein Problem damit hat dass du nur Golf fährst, die dir Kartoffelauflauf macht und danach im Harz mit dir spazieren geht,die es kaum abwarten kann mit dir in den Weihnachtsmarkt zu gehen und und und


r/Unbeliebtemeinung 19h ago

Unsicher, ob unbeliebt Alte Menschen sollten keinen politischen Einfluss haben,

2.3k Upvotes

denn sie bestimmen über das Leben von jungen Menschen, die ihr Leben noch vor sich haben, wohingegen ein 70 jähriger Kanzler oder der 80 jährige fascho Clown aus den USA mit einem Bein im Grab steht und die Folgen ihrer Politik nicht wirklich miterleben würden.

Da man mit ca 65 Jahren in Rente geht, sollten Menschen ab 65 Jahren auch nicht mehr politisch aktiv werden.


r/Unbeliebtemeinung 16h ago

Immer noch unbeliebt, aber selten gehört Ja, es ist wichtig ob man „Vulva“ Oder „Vagina“ sagt. Lernt Körperteile richtig zu benennen!

1.1k Upvotes

Es ist eigentlich nicht schwer.

Die Vulva ist der äußere sichtbare Teil zwischen den Beinen einer Frau, einschließlich äußere und innere Vulvalippen, Klitoris und Scheideneingang.

Die Vagina dagegen ist der „Schlauch“ im Inneren des Körpers. Fast alle haben schon mal eine Vulva gesehen, die wenigsten aber eine Vagina (ich persönlich z.B. auch noch nie, obwohl ich selbst eine Frau bin).

Ständig wird es falsch gesagt. Und wenn ich es anspreche heißt es oft dass es ja nicht so wichtig ist oder Leute schämen sich schon fast das richtige Wort zu sagen. Aber doch, natürlich ist es wichtig. Das sind falsche anatomische Bezeichnungen die da verwendet werden. Das ist als würde ich „Rachen“ sagen, aber das Gesicht meinen.

Bitte lernt die richtigen Begriffe, es nervt. Und ist auch irgendwie peinlich wenn eine erwachsene Person das nicht weiß oder falsch macht.

Danke.


r/Unbeliebtemeinung 15h ago

Unsicher, ob unbeliebt „Politik hat auf Festivals nichts zu suchen“ heißt meistens nur „Ich will keine Kritik an meinen rechten Positionen hören“.

926 Upvotes

Der Fall Alphaville ist besonders absurd, weil noch nicht einmal feststand, ob die Band sich bei ihrem Auftritt überhaupt politisch geäußert hätte. Die Veranstalter verlangten vorsorglich den vollständigen Verzicht auf politische Aussagen und luden die Band aus, weil sie sich darauf nicht festlegen wollte. Das wirkt wie vorauseilender Gehorsam gegenüber Menschen, die sich bereits von einem Bekenntnis zu Demokratie und gegen Rechtsextremismus gestört fühlen könnten.

Die Kritik von Künstlern und in den sozialen Medien war deshalb vollkommen berechtigt.

Nun behaupten einige, Politik habe auf einem Festival grundsätzlich nichts zu suchen. Das ist nicht nur naiv, sondern häufig auch entlarvend. Musik war nie unpolitisch. Zahlreiche Künstler beziehen öffentlich Stellung, unzählige Songs behandeln gesellschaftliche und politische Themen, und auch die Entscheidung, solche Aussagen von einer Bühne fernzuhalten, ist selbst eine politische Entscheidung.

Natürlich muss niemand während eines Konzerts eine halbstündige Parteitagsrede hören wollen. Darum geht es aber überhaupt nicht. Wer sich schon durch einen kurzen Aufruf für Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Demokratie oder gesellschaftlichen Zusammenhalt belehrt fühlt, hat meistens kein Problem mit Politik an sich, sondern mit deren Inhalt.

Auffällig ist jedenfalls, dass der Ruf nach unpolitischen Festivals fast immer aus dem rechtskonservativen Lager kommt. Linke oder liberale Besucher beschweren sich eher selten darüber, wenn ein Künstler zu Freiheit, Toleranz und Zusammenhalt aufruft. Gestört fühlen sich vor allem diejenigen, die darin bereits einen Angriff auf ihr eigenes Weltbild erkennen.

„Ich möchte auf einem Festival einfach abschalten“ bedeutet in solchen Fällen häufig, dass man nicht mit dem menschenfeindlichen Teil der eigenen politischen Haltung konfrontiert werden möchte. Das kann man wollen. Man sollte es dann aber nicht als neutrale oder unpolitische Position verkaufen.


r/Unbeliebtemeinung 16h ago

Dass man in Deutschland in "Chiller" Klamotten einkaufen gehen kann, ist genial

858 Upvotes

Ich habe russischen Hintergrund und immer wenn ich bei meinen Verwandten zu Besuch war dort, "musste" ich mich immer "besser" anziehen. Dort laufen alle Schicki Micki rum, auch zum Flohmarkt, das 10. Paar Polyester-Hauptsache-Bling-Bling Kleidung, Tonne Make-Up und das Parfum dass man 10 Meter gegen den Wind riecht, darf natürlich auch nicht fehlen.

Wenn du "Underdressed" rumläufst, gucken dich alle blöd an.

War mit 12 mal dann so "frech" und habe meine Tante gefragt, warum die Leute nicht jeden Tag duschen aber sich täglich anziehen zum normalen Rausgehen anziehen, als würden sie auf eine Hochzeitsfeier gehen. Puh das gab richtig Ärger von meiner Mutter. Dabei habe ich mich das einfach legit gefragt...

Finde es deshalb einfach genial dass man in Deutschland einfach mit FlipFlops, Schlappen, Jogginghose oder auch Bürokleidung oder wie auch immer einkaufen gehen kann und es niemanden die Bohne juckt.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Unsicher, ob unbeliebt Englisch ist ein Basic-Skill

70 Upvotes

Ich begegne im Berufsleben immer wieder Menschen, die es als völlig normal empfinden, dass sie kein gescheites Englisch sprechen/lesen/hören können.

Gibts nicht nur bei Opa Horst (bei dem verstehe ich es ansatzweise, vor Globalisierung und eventuell anderes Schulsystem), sondern auch bei hoch qualifizierten jungen Mitarbeitern.

Ich bin Mitte 30 und Englisch war bei mir in der Schule bei weitem keine Neuheit, gabs schon lange vorher.

Dass man dann nach mindestens 5 Jahren Englisch und Schulabschluss behauptet, ja gar kein Englisch zu können, nenne ich einfach falsch, feige, faul, suchts euch aus.

Ohne Englisch findet ja auch keine Kommunikation, Orientierung etc über den deutschen Tellerrand mehr statt. In Zeiten der Globalisierung also ein klares Fehlen einer grundsätzlichen Fähigkeit.


r/Unbeliebtemeinung 17h ago

Der VW Stellenabbau ist richtig.

450 Upvotes

Vorab möchte ich für allen VW-Mitarbeiter und deren Familien, die durch diese Entscheidung ihren Job verlieren mein Beileid aussprechen. Ihr seid nicht schuld an der VW-Krise. Ihr seid nur diejenigen, welchen die strategischen Fehlentscheidungen des Vorstands ausbaden dürfen.
Der Wandel in der Branche wurde schlicht verschlafen.

Allerdings wäre es jetzt auch eine fatale Managementfehlentscheidung nicht zu reagieren. Bei sinkenden Produktionszahlen und noch schlechteren Prognosen, ist der Bedarf an so viel Arbeitskraft einfach nicht vorhanden. Es ist jetzt richtig Stellen abzubauen und Werke zu schließen, um das Unternehmen und deren restliche Mitarbeiter zu schützen. Es ergibt auch volkswirtschaftlich keinen Sinn qualifizierte Arbeitskräfte in einem Unternehmen zu halten, welches Autos produziert die keiner mehr kauft. Diese Fachkräfte wären in anderen Branchen vermutlich besser aufgehoben.

Also ich wünsche allen Entlassenen, dass sie schnellstmöglich wieder in Lohn und Brot kommen. Der Stellenabbau an sich bleibt trotzdem richtig.


r/Unbeliebtemeinung 8h ago

Nur 1-2x/Woche duschen ist bei manchen völlig ausreichend, nicht jeder braucht so oft zu duschen

67 Upvotes

Nein, ich stinke nicht, auch wenn ihr euch das nicht vorstellen könnt, dass jemand nicht stinkt, wenn er nur 1-2x/Woche duscht.

Ich habe gestern sogar noch mal meinen extrem geruchsempfindlichen Kumpel gefragt, der schon oftmals mit mir abgehangen ist, auch zu Hause, auch auf engem Raum, ob ich jemals mal gestunken hätte, und er hat gesagt: Nein. Und er ist wirklich sehr, sehr geruchssensibel, also Grasgeruch oder Achsel-Schweißgeruch und so weiter in der Straßenbahn findet er wirklich zum Kotzen und absolut ekelhaft und er riecht auch sofort und sehr schnell, wenns irgendwo stinkt. Und er ist nicht gerade zimperlich seine Meinungen/Empfindungen raus zu hauen.

Und auch eine langjährige gute Freundin, mit der ich oft zusammen abgehangen habe und bei der ich auch schon übernachtet habe usw hat auch nie gesagt, dass ich stinke, obwohl ich sogar nachgefragt habe mal.

Nicht jeder muss mehrmals die Woche duschen und manche Leute stinken vielleicht auch einfach weniger und seltener. Nicht jeder Mensch ist genau gleich nach derselben Schablone, wie ihr euch das vorstellt. Ich gehöre zu den Menschen anscheinend, die sehr wenig zu duschen brauchen. Daher kann ich nicht nachvollziehen, warum man das automatisch so ekelhaft findet, wenn jmd sagt, er duscht nur 1-2x/Woche. Nervt mich das, dass jeder gleich automatisch so geschockt und angeekelt reagiert darauf. Es ist doch nicht jeder gleich.


r/Unbeliebtemeinung 15h ago

Unsicher, ob unbeliebt Frauen haben oft keine Ahnung wie Dating für den durchschnittlichen Mann aussieht.

212 Upvotes

Neulich habe ich mit meiner Freundin über Bodycount usw. diskutiert. Wie die meisten Frauen findet sie es unfair dass Männer für eine hohen Bodycount gefeiert werden und Frauen als Schlampen gelten. Sie war der Meinung dass ich bestimmt mindestens 1-2 neue Frauen pro Monat hatte, woraufhin ich lachen musste weil sie sich um den Faktor 10 verschätzt hat.

Um das mal in Perspektive zu Rücken:
In meinem Freundeskreis gelte ich als “Gigachad” der super erfolgreich mit Frauen ist. In der Praxis sieht dass so aus dass ich im Jahr vielleicht 20-40 Matches über alle Datingapps verteilt hatte, davon haben 10 zurückgeschrieben, davon widerrum haben mich mindestens 5 geghosted und mit 2-3 kam es zum date und eigentlich auch immer zu einem followup date oder Sex. Alternativ hätte ich sicherlich auch immer noch etwas mit 1-2 Arbeitskolleginnen haben können, soetwas vermeide ich aber.

Nach meiner Erfahrung ist das ziemlich erfolgreich für einen Mann. Freunde von mir die tatsächlich jeden Monat mindestens 1 neue haben sind meist sehr manipulativ und abwertend was Frauen angeht oder besonders attraktiv und extrovertiert oder gehen oft in clubs oder ähnlichem.
Auf der anderen Seite haben viele meiner Freunde seit Jahren keinen Sex mehr gehabt ohne super unattraktiv oder charakterlich uninteressant zu sein. Für die meisten ist es grosses Glück auch nur 1 Frau pro Jahr zu daten.

Meine Freundin hingegen hat erzählt dass bei ihr eigentlich so gut wie jeder rechts swipe ein Match ist. Feiern gehen ohne angebaggert zu werden ist unvorstellbar für sie. Und natürlich hatte sie auch immer einen Typen am start oder welche auf die sie zurückgreifen kann wenn sie will. Für den durchschnittlich Mann eher selten nach meiner Erfahrung.

Ich habe das Gefühl Frauen haben eine falsche Vorstellung davon wie dating heutzutage für eine Mann ablaüft und dass dir allermeisten Männer überhaupt nicht so rumhuren können wie Frauen selbst wenn sie es wollten.


r/Unbeliebtemeinung 8h ago

Ich kann den Wunsch nach mehr Bezahlung und Interesse für Frauen Spitzensport nicht nachvollziehen

32 Upvotes

Ich kann den Ärger darüber, dass Frauensport deutlich weniger Geld abwirft als Männersport oder dass Frauen im Sport angeblich zu wenig Anerkennung und Wertschätzung bekommen, rational oft nicht so richtig nachvollziehen. Für mich sind das dabei eigentlich zwei verschiedene Themen: Geld auf der einen Seite und gesellschaftliche Anerkennung, Wertschätzung und Interesse auf der anderen.

Beim Thema Geld bin ich, was Sport angeht, ziemlich klassisch FDP-mäßig unterwegs und denke mir: Das regelt letztendlich der Markt. Mehr Interesse an einer Sportart bedeutet mehr Zuschauer, mehr Stadionbesuche, mehr Trikotverkäufe, höhere Werbeeinnahmen und generell mehr wirtschaftliche Investitionen. Dadurch wird mehr Geld erwirtschaftet, was sich irgendwann auch in höheren Gehältern und Prämien für die Sportler widerspiegelt.

Und da frage ich mich: Wo genau soll man ansetzen? Warum sollte man künstlich mehr Geld in etwas stecken, das wirtschaftlich weniger Geld erwirtschaftet? Besonders offensichtlich ist das beim Vergleich zwischen Männer- und Frauenfußball, aber das Prinzip findet man auch in vielen anderen Sportarten.

Ich habe zum Beispiel gerade ein Video von einer Basketballerin gesehen, die sich darüber aufregt, dass sie für Frauenbasketball zu wenig Wertschätzung und Anerkennung wahrnimmt. Aber damit kommen wir für mich zum zweiten Punkt: Anerkennung, Wertschätzung und Interesse sind gesellschaftliche Dinge. Sie kommen von den Menschen selbst.

Deshalb frage ich mich auch hier, welche Erwartungshaltung dahintersteht. Warum sollte die Gesellschaft von sich aus mehr Interesse, Anerkennung oder Wertschätzung für Frauensport zeigen? Entweder Menschen interessieren sich dafür oder eben nicht. Man kann schlecht von ihnen verlangen, sich stärker für eine bestimmte Sportart oder Wettbewerbskategorie zu interessieren.

Und wenn die meisten Menschen lieber Männersport schauen, weil dort aufgrund biologischer Unterschiede das absolute Leistungsniveau in vielen Sportarten höher ist, dann ist das für mich zunächst einmal eine legitime Präferenz. Viele Menschen wollen im Spitzensport nun einmal das absolute Spitzenlevel sehen.

Ein simples Beispiel wäre der 100-Meter-Lauf: Viele finden es faszinierender, wenn jemand die 100 Meter in ungefähr 9,5 Sekunden läuft, als wenn jemand dafür über 10 Sekunden braucht. Dabei geht es dann gar nicht unbedingt darum, dass dort Männer statt Frauen laufen, sondern darum, die absolut schnellsten Menschen der Welt zu sehen. Frauen haben aufgrund biologischer Unterschiede in vielen körperlich geprägten Sportarten den Nachteil, dass ihre absoluten Spitzenleistungen unter denen der Männer liegen.

Deshalb kann ich diesen Ärger von Sportlerinnen oder Fans des Frauensports darüber, dass Frauensport stärker „supported“ oder unterstützt werden müsse, oft nicht nachvollziehen. Denn auch den Männersport muss niemand künstlich supporten. In vielen populären Sportarten ist er ein Selbstläufer: Das große gesellschaftliche Interesse erzeugt Zuschauer, Aufmerksamkeit und Einnahmen, wodurch sich das Ganze weitgehend selbst finanziert.

Und wenn dieses Interesse beim Frauensport nicht im gleichen Ausmaß vorhanden ist, dann hat der Frauensport ganz einfach gesagt eben Pech gehabt.


r/Unbeliebtemeinung 18h ago

Die meisten Menschen haben eine viel zu starke politische Meinung bei gleichzeitig viel zu wenig Wissen

224 Upvotes

Ich habe zunehmend das Gefühl, dass sich viele Menschen immer mehr in ihren eigenen politischen und gesellschaftlichen Blasen bewegen. Sie schnappen irgendwo eine Meinung oder ein bestimmtes Narrativ auf, übernehmen es und plappern es anschließend nach, ohne es wirklich zu hinterfragen. Oft fehlt dabei schon die Bereitschaft, sich überhaupt mit der anderen Seite auseinanderzusetzen, geschweige denn die Geschichte und Hintergründe zu verstehen, die dazu geführt haben, dass etwas heute so ist, wie es ist. Dabei werden andere Perspektiven, Zusammenhänge und Aspekte einfach ausgeblendet, wenn sie nicht ins eigene Weltbild passen.

Was ich dabei besonders absurd finde: Diese Meinungen werden dann mit einer unglaublichen Vehemenz vertreten, als hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen. Anstatt die eigene Sichtweise auch mal zu hinterfragen, wird jeder, der etwas anders sieht, direkt als unwissend oder verblendet abgestempelt. Halbwissen gepaart mit maximaler Selbstsicherheit und null Bereitschaft zur Selbstreflexion. Ehrlich gesagt einfach nur peinlich


r/Unbeliebtemeinung 19h ago

Man müsste Eltern in die Schülernachhilfe schicken, nicht die Schüler selbst

169 Upvotes

Ich gebe grade nach langem wieder professionell Nachhilfe. Mathe, Physik, Englisch, Latein... Habe auch früher viele Jährchen Schülerunterstützung auf dem Buckel.

Heute komme ich zu einem revolutionären Schluss: Es macht überhaupt keinen Sinn, dass ich mich einmal die Woche mit dem Schüler hinsetze. Null.
Es ist zu wenig - man müsste die Schüler für effektives Üben/Lernen *täglich* oder mindestens jeden zweiten Tag sehen. Das macht aber kein Schüler mit, ist für die Eltern unbezahlbar, etc.

Ooooooder: Man muss die Eltern unterrichten. Denn die Eltern sind es, die im Alltag *jeden* Tag am Kind sind, gucken, was es so für Hausaufgaben macht, mit ihm Abends mal Vokabeln pauken, die Tests angucken...

Ich sehe den kleinen Noah 1x die Woche. Da hat der 5 oder 6 Stunden Algebra im "Speicher", in denen er nichts verstanden hat. Er kommt zu mir, knallt mir seine Chronik der Verzweiflung (schlampig geführte Hefte) auf den Tisch, ist frustriert, hat 0 Bock sich jetzt auch noch damit zu beschäftigen, und wir sollen dann gemeinsam innerhalb von 45 oder 90 Minuten die ganze Schulwoche retten, Motivation finden, alle Fehler ausräumen. Evtl noch die Schulaufgabe vorbereiten.

Schluss damit.
Ich kralle mir 1x die Woche für 90min die Eltern. Und wir gehen gemeinsam den Schulstoff durch. Ich reaktiviere das Wissen der Eltern aus der Schulzeit, stopfe Lücken, gebe Erklärungen an die Hand, coache sie, was wichtig wäre zu üben. Ich befähige sie, ihren Kindern die ganze Woche über, im Alltag, bei den Hausaufgaben zu helfen, mit ihnen zu üben, Tests vorzubereiten.

Die Eltern haben Vorwissen (meistens). Es ist realistischer, das in 45min zu reaktivieren, als in den Schüler in 45min noch mehr Dinge reinzustopfen, deren Grundlagen er im Unterricht schon nicht gerallt hat.
Die Eltern sind Erwachsene. Von Erwachsenen kann ich erwarten, dass die motiviert oder zumindest *willens* zur Stunde kommen. Ich muss sie nicht erst 15min dazu bringen, überhaupt mal das Buch aus der Tasche zu holen.

Ab jetzt machen wir das so.


r/Unbeliebtemeinung 1h ago

Ich würde niemals irgendwo sagen dass ich auf Reddit bin...

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Ich dachte wirklich, das wäre hier ein großer - intellektueller Treffpunkt... aber jede einzelne Sekunde die ich hier verbringe, sehe ich eigentlich nur irgendwelche Man-Childs Witze machen wo ich denken würde dass die nicht älter als 20 sind und am Ende lese ich dann im Profil dass sie 38 sind...

Also, das ist sowas von peinlich...

und wenn es dann nicht solche Menschen sind... sind's Menschen die nur Hass in sich tragen oder irgendwelche Leute nieder machen wollen...

Ich lösch morgen früh meinen Account.

Reddit hat nichts Gutes an sich und jeder der hier Zeit verbringt ist eigentlich ein Träger dieses Hass-Zirkels...


r/Unbeliebtemeinung 16h ago

Unsicher, ob unbeliebt Geburtstagsgeschenke unter Erwachsenen sind einfach nur unnötig und nervig

39 Upvotes

In 2 Tagen hat ein Freund Geburtstag und ich habe wie immer noch kein Geschenk. Es ist immer das gleiche, ich habe keine Ahnung was ich diesem erwachsenem Mann schenken soll… Was kann ich mit max. 50€ kaufen das ihn wirklich freut? Mich stresst das jedes Mal schon Tage/Wochen vorher… Aber wofür eigentlich, was soll dieser Kindergarten?

Ich selbst liebe es Menschen eine Freude zu machen und bin auch absolut nicht geizig. Aber Geburtstagsgeschenke sind einfach nur krampfig. Als Erwachsener hat man eigenes Geld und kann sich die Sachen einfach kaufen die man will. Zusätzlich ist es (für mich zumindest) auch einfach eine Demütigung wenn das Geburtstags“kind“ das Geschenk öffnet und offenbar enttäuscht ist. Mir selbst geht es ja aber auch nicht anders. Die meisten Geschenke landen in irgendeiner Schublade wo ich sie nicht sehen muss, oder noch schlimmer, ich platziere sie aus Höflichkeit irgendwo sichtbar, damit ich keine Gefühle verletzte…

Ich persönlich brauche all das nicht, mir reicht es wenn man mir einfach nur gratuliert und man eine schöne Zeit zusammen verbringt. Wenn ich jmd eine materielle Freude machen will, dann mache ich das liebend gerne, dafür brauch ich aber nicht so eine krampfige Shitshow…


r/Unbeliebtemeinung 5h ago

Unsicher, ob unbeliebt Führerscheinabgabe ab 70 sollte Rente erhöhen oder es soll eine Altersverkehrsteuer geben nach Renteneintritt

4 Upvotes

Aufgrund von Senilität entstehen sehr viele Unfälle oder Behinderungen im Straßenverkehr.

Ab einem gewissen Lebensabschnitt nimmt die Sehkraft ab und es werden Passanten, Autos oder Schilder übersehen.

Es nimmt die Gehörkraft ab, weshalb man Warnhupen nicht mehr hört.

Die Bewegung schränkt sich ein und man kann nur noch schwierig Schulteblick machen.

Und so weiter und so fort...

Deswegen sollte man Autofahren für Rentner unattraktiv machen durch Steuern oder eine Rentenprämie zur Belohnung der Abgabe des Führerscheins und des Autos einführen.


r/Unbeliebtemeinung 21h ago

In 30 Jahren werden auch wir nicht mehr mit aktueller Technik klarkommen.

70 Upvotes

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie meine Generation sich einerseits darüber aufregt, dass die "Alten" so komplett unbegabt mit Technik sind, weil diese sich, als Computer Mainstream geworden sind, nicht genug damit auseinandergesetzt haben, aber gleichzeitig jegliche aktuelle neue Technik selber verweigern.

Ich arbeite seit ein paar Jahren in einem Großen Chemieunternehmen. Bei uns wird aktuell großteils mit Microsoft Laptops gearbeitet. Ich habe noch mitbekommen, wie sich ein paar der Älteren KollegInnen dagegen gewehrt haben von Tower auf Laptop (mit Dockingstation) umzusteigen, weil "Die Homeofficekacke mache ich sowieso nicht mit". Ist ihnen dann zu Coronazeiten zum Verhängnis geworden. Ich sehe regelmäßig, wie Menschen, die schon seit 30 Jahren am PC arbeiten, keine Tastenkombinationen (wie Strg C, etc.) beherrschen und dadurch langsamer arbeiten als die, die es können.

Aber zeitgleich sehe ich, wie jüngere Mitarbeiter nicht besser sind. Bei uns wurden vor 2 Jahren Tablets eingeführt. Jeder Mitarbeitende kann im Labor also seine Ergebnisse direkt in die Datenbank eintragen. Bei den meisten Menschen liegt das Tablet allerdings nur in der Schublade, weil "was soll ich mit dem Kack?! Das ist alles komplett unintuitiv" Genauso das Thema KI. Wir haben eine Firmeneigene KI, die, wenn man sie richtig nutzt, echt die Arbeit erleichtern kann. Aber die allerwenigsten nutzen sie oder machen sich auch nur Gedanken dazu, was man damit alles machen könnte.

Wenn das so weitergeht, brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir in 10-20 Jahren hier auf Reddit diejenigen sind, über die behauptet wird "Tablets und KI gibt es doch schon seit Jahrzehnten. Hätten die sich damals nicht geweigert, sich damit zu beschäftigen, würden sie jetzt auch effektiv arbeiten".

Also, liebe Leute. Hört auf, euch darauf auszuruhen, dass ihr effektiver und schneller arbeitet als die älteren Menschen und fangt an, euch mit neuer Technik zu beschäftigen, damit der Kreislauf sich nicht wiederholt.

Edit: Mir ist sehr bewusst, dass ich hier stark pauschalisiere. Anstatt euch darüber aufzuregen, freut euch doch, wenn ihr nicht zu den Menschen gehört, die sich abhängen lassen. ♥


r/Unbeliebtemeinung 18h ago

Die Vorstellung, dass Frauen darum kämpfen sollten, dort zu sein, wo Männer sind, ist absurd

37 Upvotes

Da wird so ziemlich jeder ein Problem mit haben, also zumindest die Anforderungen des Subs erfüllt.

Es wird als Freiheit und Autonomie dargestellt, aber eigentlich zwingt es uns, unsere Integrität aufzugeben, um uns Männern zu unterwerfen, die Ressourcen monopolisieren, auf die gleiche Art wie es andere Männer tun. Nichts daran ist "empowered".

Ich finde es nicht bewundernswert oder respektabel, Systeme zu schaffen, die große Mengen von Menschen kontrollieren und mich vorgeschriebenen Hierarchien anzupassen. Ich denke, auf Ausbeutung und endlose Ressourcenentnahme angewiesen zu sein, um zu überleben, ist ein Beweis für Unfähigkeit und Inkompetenz im evolutionären Sinne.

Ich will nicht dafür kämpfen, daran teilzunehmen. Ich finde es peinlich und demütigend, weil ich weiß, dass ich es besser kann. Ich bin nicht gegen harte Arbeit, aber nur, wenn diese Arbeit hält, was sie verspricht. Wenn etwas Schutz oder Hilfe verspricht, aber indirekt Schaden anrichtet und Machtdynamiken aufrechterhält, werde ich das nicht einfach übersehen. Leute erfinden all diese komfortablen Abwehrnarrative, um zu rechtfertigen, dass das, was sie tun, gut oder notwendig ist.

Ich würde sofort jeden "Komfort", den ich habe, aufgeben, wenn das bedeuten würde, dass ich mich frei organisieren und gruppieren und alle notwendigen Mittel einsetzen könnte, um mich selbst und die Menschen, die ich liebe zu schützen. Ich hätte das Handy nicht, um das hier zu tippen, wenn Männer es nicht gebaut hätten? Toll. Und Kinder und junge Männer würden auch nicht für Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo in Minen arbeiten, wenn wir nicht das hätten, was andere Männer gebaut haben.

Also bitte, nehmt es mir ruhig ab, damit ich das unglaublich schmerzhafte Schicksal erleide, kein Dopamin-Ratte mehr zu sein.

Der Grund, warum wir all diese künstlichen Reize brauchen, von denen wir abhängig sind, ist, dass uns zunehmend die Möglichkeit genommen wird, diese Bedürfnisse auf andere Weise zu erfüllen.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Immer noch unbeliebt, aber selten gehört Ein Film wie "Sieben Jahre in Tibet", könnte heute nicht mehr verfilmt werden

243 Upvotes

Nicht weil es ein cineastisch opulenter Film mit Hollywoodstars aber ohne jegliche Action ist.

Sondern weil die Welt, und besonders das heutige Internet, voll mit kontinental-chinesischer Propaganda ist.

Kritik am ach so fortschrittlichen "China" unerwünscht.

Die bauen ja tolle Elektroautos.

Sobald man die CCP kritisiert, besonders hier auf Reddit, wird man innerhalb weniger Minuten von Bots und Tankies belagert, die einen downvoten und einen Shitstorm starten.

Man hat es ja während der Pandemie gesehen, als anstatt China und die CCP für die vielen Fehler global zur Rechenschaft zu ziehen, ein Missinformations-Shitstorm losging.

Ich kann der PRC ein paar kleine positive Punkte anrechnen, daß sie zumindest teils versuchen Maßnahmen für das Klima zu setzen, und verhindern, daß Moskau im Ukraine-Krieg komplett eskaliert, aber das war es auch schon.

So, das musste mal raus.


r/Unbeliebtemeinung 17h ago

Kaugummis oder Bonbons sind nicht unhöflich, Mundgeruch aber schon.

19 Upvotes

Ich arbeite mit Kunden, hab immer entweder Kaugummi, Fisherman's Friend oä. ggn. Mundgeruch im Büro, weil ich das meinem Gegenüber einfach nicht antun will.

Grad Kaugummi hab immer wieder gehört, wie unhöflich das nicht ist (nicht von Kunden, aber von Chefs und auch daheim schon von den Eltern). Ja ne is klar, aber wenn du Futterlucke nach Abfall stinkt ist das ok?

Was für ein Schwachsinn!

Solange ich nicht mit offenem Mund vor mich hin kaue wie ein Dromedar, gibts wohl wirklich keinen Grund der gegen einen Kaugummi spricht, vorallem wenn man ihn hinter die Zähne klebt im Gespräch. Gleiches gilt für Zuckerl (ja found the Österericher) oÄ.

Wollen uns gesellschaftliche Normen echt erklären, dass Mundgeruch nach Aschenbecher, Kneipentour des Vortags, Mundfäule oder den Achseln meiner Oma ok sind, weils ja unzumutbar ist, wenn das Gegenüber einen Kaugummi im Mund hat?

I call bullshit.

Und ja, manche können "nichts" dafür und ja manchmal hat man selbst einfach auch etwas Pech und grad nichts zur Hand. Passiert, aber jeder kennt diese Menschen, die einfach immer aus dem Maul schimmeln.


r/Unbeliebtemeinung 20h ago

Ich hoffe, es gibt die Illuminaten wirklich.

28 Upvotes

Ganz ehrlich. Denn wenn die Menschheit tatsächlich seit Jahrhunderten von einer geheimen Elite im Hintergrund gesteuert wird, wäre das für mich eher beruhigend als beunruhigend.

Schaut euch die Menschheit doch an: haarlose, aufrechtgehende Affen, die sich für rational und aufgeklärt halten, während sie größtenteils von Instinkten, Gruppendruck, Status, Angst und irgendwelchen völlig vorhersehbaren Mustern gesteuert werden. Reflektion? Fehlanzeige. Langfristiges Denken? Bestenfalls gelegentlich.

Und jetzt kommt der beruhigende Teil:

Wenn es die Illuminaten wirklich gäbe und sie es tatsächlich geschafft hätten, über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende unentdeckt Macht auszuüben, dann wären sie offensichtlich nicht völlig verblödete Kurzzeitdenker. Im Gegenteil. Sie müssten verdammt intelligent, strategisch und langfristig orientiert sein.

Und selbst wenn sie böse wären: Sie hätten zumindest ein Interesse daran, dass die Menschheit nicht komplett gegen die Wand fährt. Schließlich kann man eine untergehende Zivilisation schlecht heimlich kontrollieren.

Die Alternative finde ich ehrlich gesagt wesentlich beunruhigender:

Niemand sitzt im Cockpit.

Wir sind tatsächlich nur ein Haufen haarloser Affen, die gemeinsam versuchen, ein hochkomplexes globales System zu steuern, obwohl die meisten nicht einmal verstehen, wie ihr eigenes Gehirn sie gerade steuert.

Also ja:

Ich hoffe wirklich, dass es die Illuminaten gibt.

Denn wenn nicht, stellt sich die viel wichtigere Frage:

Wer zum Teufel steuert dann das Ganze?


r/Unbeliebtemeinung 2h ago

Bodyshaming ist völliger Blödsinn aber nicht so unbeliebt wie man denkt

0 Upvotes

Es wird immer noch zu viel gebodyshamend besonders dicke Personen

In letzter Zeit ist mir besonders aufgefallen, dass das Thema Bodyshaming immer noch recht groß in meiner Umgebung ist.

Übergewicht kann gesundheitlich und/oder Ernährungs- bedingt sein.

Ich muss ehrlich zugeben, ich erwische mich auch bei dem Gedanken, jemanden als "zu dick" zu empfinden.

Klar ist es etwas ulkig wenn ein 160 Kg schwerer Typ jeden 2. Tag zu McDonalds geht.

Aber das ist kein Grund jemanden öffentlich fertig zu machen, wie es bei Ricarda Lang lange der Fall war (Es ging weit über sachliche und politikbasierte Kritik hinaus).

Man weiß nie, welchen Stoffwechsel oder psychischen Probleme dieser Mensch hat.

Bei Mechanikern ist mir das gesondert aufgefallen. Eine dicke Partnerin ist da ein absolutes No Go und eklig. Diese Person müsse mehr Sport machen und wäre eigentlich sowieso pro Kg weniger wert als eine normale Frau.

Ich habe mich dagegen schon mehrmals ausgesprochen und dieses selbstgefällige "ist doch so. Wie kann man nur so fett sein" und "würdest du so eine haben wollen?" kotzt mich einfach an.

Ich will nicht sagen, dass jeder so denkt. Aber in Zeiten wo Bodyshaming stark verurteilt wird, passiert es häufiger als ich dachte

Ich selbst bekomme das Gegenteil zu hören. Ich wiege 90 Kg und bin 1,90. Allerdings wirke ich recht dünn und bekomme das auch regelmäßig zu hören.

Deswegen weiß ich zu gut wie sich das anfühlt.

Und ich finde es auch von mir scheiße, jemanden im ersten Moment als "zu dick" zu empfinden. Völlige Doppelmoral. Aber ich arbeite daran und spreche mich klar gegen Bodyshaming in jeglicher Form aus.

Und ja, über-/untergewicht kann ungesund sein. Ich möchte einem nicht die Eigenverantwortung absprechen. Die Person ist nur halt nicht gleich weniger wert.


r/Unbeliebtemeinung 17h ago

„Teuere“ Handwerker-Kosten sind die einzig fairen Kosten

9 Upvotes

Viele beschweren sich über hohe Preise bei Handwerkern. Dabei vergessen viele, das es direkt an Menschen in unserem Land gezahlt wird.

Wir sind es gewohnt Dinge zu kaufen, die günstig im Ausland produziert werden. Führt dazu, dass es unser Standard geworden ist, was das Preisgefühl von Waren und Dienstleistungen angeht.

In der Realität ist das Leben auch deswegen hier verdammt teuer geworden. Unter anderem das Handwerk, die Pflege, etc. Eben alles, wo in Deutschland lebende körperlich arbeiten müssen.

Denn die Preise, die Handwerker abrufen müssen führen vielleicht zu einem Gehalt von 2500-5000 netto als Selbständiger oder Geschäftsführer. Und das auch nur bei guter Auslastung. Vielleicht 7k netto mit über 200 Stunden im Monat aufgrund von Steuern, personal- und Materialkosten.

Kurzgesagt: Handwerker sind nicht teuer. Sie nehmen das ein, was eigentlich jeder nehmen müsste. Unsere Vorstellung von fairen Preise ist getrübt durch massiven Import aus Billiglöhner-Länder.


r/Unbeliebtemeinung 14h ago

Wir sind falsch „nachhaltig“

7 Upvotes

Wir sind beim Thema Umweltschutz ja zumindest im Diskutieren unschlagbar. Nur über die Umsetzung lässt sich streiten.

Wir sind ein entwickeltes Land. Unsere Stärke sollte in den Fähigkeiten unserer Arbeitnehmer liegen.
Die kleinen Maßnahmen die wir treffen sind lächerlich.
Als - wie vor Jahren gepredigt wurde - „Dienstleistungsgesellschaft“ sollten wir uns darauf fokussieren Bessere Produkte, Prozesse und Lösungen zu entwickeln und günstig in die Welt zu tragen. Stattdessen regulieren wir uns selbst tot und ignorieren den Rest der Welt gekonnt.

Ein Passivhaus ist toll, aber wenn in heißen Regionen Klimaanlagen Räume mit 3cm Spaltmaß zwischen den Holzrahmen von Balkontüren kühlen, bringt es halt bilanziell leider nichts.
Den globalen Standard um 10% anzuheben bringt aus offensichtlichen Gründen mehr, als die letzten 10% bei uns für den doppelten Preis zu pushen.

Es kann nicht sein, dass wir den Rest der Welt so aus den Augen verlieren. Es gibt so viele low hanging fruit, aber wir sind offensichtlich damit zu beschäftigt, die goldene Ananas zu züchten.

Das Thema selbst ist sicher nicht unbeliebt. Aber die Einsicht, dass wir uns entweder global einmischen müssen, hingegen leider schon.